Die Frage nach der Echtheit begleitet jeden Diamanten. Im Internet kursieren viele schnelle Tests, und einige liefern brauchbare Hinweise. Doch keiner ersetzt ein Urteil. Wer Sicherheit will, muss wissen, was ein Heimtest kann und wo er endet.
Woran man einen echten Diamanten erkennt
Diese Tests lassen sich ohne Geräte durchführen. Sie geben Hinweise, kein endgültiges Ergebnis:
- Beschlag-Test: Hauchen Sie den Stein an. Ein echter Diamant leitet Wärme gut ab, der Beschlag verschwindet fast sofort. Fälschungen beschlagen länger.
- Lichtbrechung: Ein Diamant bricht Licht stark und wirkt lebendig. Glas oder Zirkonia streuen matter und wirken flauer.
- Lupe: Winzige, natürliche Einschlüsse sprechen eher für einen echten Stein. Perfekt makellose, sehr günstige Steine sind verdächtig.
- Schrift-Test: Durch einen losen, echten Diamanten lässt sich Text darunter wegen der starken Lichtbrechung kaum klar lesen.
Wichtig zu den Heimtests
- Sie liefern Hinweise, kein Urteil.
- Moderne Fälschungen wie Moissanit bestehen manche Tests.
- Bei gefassten oder eingeschlossenen Steinen sind viele Tests nicht anwendbar.

Warum ein Zertifikat mehr sagt als jeder Heimtest
Ein gemmologisches Labor prüft mit Instrumenten, die zu Hause nicht zur Verfügung stehen: Wärmeleitfähigkeit, Brechungsindex, Spektralanalyse. Das Ergebnis wird in einem Zertifikat dokumentiert, das Schliff, Farbe, Reinheit und Gewicht festhält. Dieses Papier ist das verlässlichste Echtheitsmerkmal, weil es die Prüfung nachvollziehbar macht.
Jedes Diamonds-in-Glass-Stück wird mit einem eigenen Zertifikat und einer Nummer ausgeliefert. Über diese Nummer lässt sich die Echtheit jederzeit online nachvollziehen, ohne den Stein aus dem Glas zu lösen.
Prüfen Sie die Echtheit über die Zertifikatsnummer.
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