Auf der Innenseite fast jedes Goldschmucks steht eine Zahl. Sie verrät, wie viel reines Gold im Metall steckt, und damit mehr über ein Stück als jede Beschreibung.
Was bedeutet 585 Gold?
Die Zahl ist der Feingehalt in Tausendsteln. 585 bedeutet: 585 von 1.000 Teilen sind reines Gold, also 58,5 Prozent. Die übrigen 41,5 Prozent sind andere Metalle, meist Silber, Kupfer oder Palladium.
Diese Beimischung ist gewollt. Reines Gold ist so weich, dass es sich leicht verbiegt und zerkratzt. Erst die Legierung macht es fest genug, um einen Stein über Jahrzehnte sicher zu halten.
585 und 14 Karat: zwei Maße für dasselbe
Die Karatskala teilt reines Gold in 24 Teile. 14 Karat bedeuten 14 von 24 Teilen, rechnerisch 58,3 Prozent. Die Punze 585 rundet bewusst nach oben und garantiert damit mindestens diesen Anteil.
| Punze | Karat | Anteil Feingold |
|---|---|---|
| 999 | 24 | 99,9 % |
| 750 | 18 | 75,0 % |
| 585 | 14 | 58,5 % |
| 375 | 9 | 37,5 % |
| 333 | 8 | 33,3 % |
Warum 14 Karat für feinen Schmuck?
14 Karat verbindet einen hohen Goldanteil mit Festigkeit. Das Metall ist härter und kratzfester als 18 Karat und hält feine Fassungen und schmale Schienen zuverlässig in Form. International ist 14 Karat einer der meistverwendeten Standards für Schmuck, der täglich getragen wird.
Die Schmuckstücke von Diamonds in Glass werden in 14 Karat gefertigt. Das Gold trägt die Glaskugel, in der ein echter Diamant dauerhaft eingeschlossen ist, und muss dafür vor allem eines sein: beständig.
Weißgold, Gelbgold, Rotgold: woher die Farbe kommt
Die Farbe entsteht allein durch die Metalle, mit denen das Gold legiert wird. Der Goldanteil bleibt bei allen drei Farben gleich.
- Gelbgold: Gold mit Silber und Kupfer in ausgewogenem Verhältnis. Der klassische, warme Goldton.
- Rotgold: ein höherer Kupferanteil färbt das Metall rötlich. Je nach Mischung heißt es auch Roségold, dann ist der Ton heller.
- Weißgold: Gold mit weißen Metallen wie Palladium. Häufig wird es zusätzlich rhodiniert, das gibt ihm sein helles, kühles Weiß.
Eine Rhodinierung kann sich über Jahre abtragen und lässt sich beim Goldschmied erneuern. Wenn Sie auf bestimmte Metalle empfindlich reagieren, fragen Sie vor dem Kauf nach der genauen Legierung.


Wo die Fassungen entstehen
Bei Diamonds in Glass entstehen zwei Dinge an zwei Orten. Die Glaskugel mit dem eingeschlossenen Diamanten wird von Hand in Österreich gefertigt. Die Fassungen aus 585er Gold kommen aus Indien, dem Zentrum der internationalen Schmuckfertigung: Dort ist das Goldschmiedehandwerk seit Generationen zu Hause, und die Manufakturen zählen zu den besten der Welt. Wir sagen das offen, weil beides zu einem Stück gehört.
Welche Goldfarbe passt zu Ihnen?
Die verlässlichste Antwort liegt in Ihrem Schmuckkästchen. Tragen Sie überwiegend helle Metalle, wird sich Weißgold selbstverständlich einfügen. Wer warme Töne mag, greift zu Gelb- oder Rotgold.
Bei Diamonds in Glass kommt eine zweite Entscheidung hinzu, die Farbe des Glases. Beide wirken zusammen:
- Weißgold mit schwarzem Glas wirkt grafisch und klar.
- Gelbgold mit braunem oder weißem Glas wirkt warm und weich.
- Rotgold mit weißem oder rosafarbenem Glas wirkt zart und hell.

In Kürze
- 585 Gold enthält 58,5 Prozent Feingold und entspricht 14 Karat.
- Die Legierung macht Gold fest genug für feine Fassungen.
- Die Farbe entsteht durch die Beimischung, der Goldanteil bleibt gleich.
- Diamonds in Glass fertigt in 14 Karat Weiß-, Gelb- und Rotgold.
Sehen Sie Metall und Glasfarbe zusammen.
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